Smart Bee

Wie kam es zu dem Projekt 'Smart Bee'?

Ein Kollege erfuhr über seinen Schwiegervater, der Imker ist, von der Varroa-Milbe, dem Hauptfaktor des Bienensterbens. Sie ist ein nach Europa eingeschleppter Schädling, der kaum natürliche Feinde hat. Die europäischen Bienen können sich gegen die Varroa-Milbe nicht wehren und so kann sich die Milbe exponentiell vermehren. Die Biene verfügt über eine außergewöhnliche Hitzebeständigkeit - die Varroa-Milbe stirbt hingegen bei Temperaturen ab 42 Grad. EFS will mit der Ingenieursbrille dem Imkerhandwerk unter die Arme greifen, um das Milbenproblem anzugehen.

 

Wie passt das Projekt zur EFS?

Die EFS beschäftigt sich normalerweise mit sicherheitskritischer Software, um Situationen abzusichern und autonom regelnde Systeme zu integrieren. Dieses Wissen lässt sich auf das Milbenproblem übertragen, weshalb wir auch hier eine elegante technische Lösung finden sollten. Die EFS verfügt über alle notwendigen Kompetenzen, um die entwickelten Technologien wie sicherheitskritische Software ins Auto zu bringen. Also kann sie auch eine simple Technologie auf einen Bienenstock anwenden.

 

Wie sieht die Lösung aus?

Wir wollen die Temperatur in Form einer Bienensauna künstlich erhöhen. In Fachkreisen wird dieser Vorgang Hyperthermie genannt. Hierzu wird das gesamte Know-how von der Softwareentwicklung über die Regelungstechnik, der Datenanalyse und dem Datenmanagement bis hin zur Absicherungskomponente, benötigt. Ziel ist es, 2020 mit dem Baukastensystem einer Bienensauna an den Markt zu gehen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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