Ban Bad Music

Vor der Weihnachtszeit ist nach der Weihnachtszeit? Das trifft insbesondere auf Last Christmas von Wham! zu: Im Radio läuft der Song zum zigsten Mal und das gefühlt schon lange, bevor die Wintermonate vor der Türe stehen. Wenn es doch eine Lösung hierfür gäbe – ohne lästiges Umschalten des Senders?

Dieses Szenario veranlasste Johannes zu seiner Vision „Nie wieder Last Christmas“ und seiner Idee – Ban Bad Music (BBM)! Mit diesem Produkt sollen zukünftig unbeliebte Lieder aus dem Autoradio verbannt werden können. Ban Bad Music hat zum Ziel, entsprechend personalisierter Blacklists eine Individualisierung des Radioprogramms zu ermöglichen und dadurch den Fahrspaß zu verbessern. Das Werteversprechen lautet hier: Radio nach Maß (aller Mitfahrer) – ohne Mehraufwand.

Ein Großteil der Autofahrer, genau genommen 87% von ihnen, nutzt das Autoradio. Damit landet das Autoradio auf Platz eins der meist genutzten Medien innerhalb des Fahrzeugs. Ban Bad Music setzt genau hier an und will den Radionutzern Individualisierung des Radioprogramms ermöglichen.

 

Geschmäcker sind verschieden

Wie funktioniert BBM? Unerwünschte Musik kann überblendet werden, so dass personalisierte Benutzerkonten genutzt und vom Kunden präferierte Songs gespielt werden. Sobald ein Radiosender ein Lied abspielt, welches auf der Blacklist vermerkt ist, wird dieses vom System erkannt. Der Sender wird stumm gestellt und parallel ein anderes Lied von einem lokalen Medium innerhalb des Autos, z.B. einem USB-Stick oder einer CD, abgespielt. Sobald das unerwünschte Lied vorüber ist, wird zum präferierten Radiosender zurückgeschaltet. Bei mehreren Insassen, können die Blacklists dieser Personen kombiniert und so die Geschmäcker aller Mitfahrer berücksichtigt werden.  

Ein Radiosender aus Berlin bietet bereits eine ähnliche Funktion an. Dieser hat eine Swapfunktion in seiner App bereitgestellt, die ein Überspringen von Liedern ermöglicht. Jedoch ist diese Funktion nur begrenzt nutzbar und gilt speziell für eben diesen einen Sender.
Den Vorteil, den BBM hier bietet, ist unter anderem die mögliche Individualisierung je Fahrer, eine leichte Ansteuerung im Auto und das Speichern unerwünschter Musik, um sie so aus dem Fahrzeug zu verbannen.

Für wen ist BBM interessant? BBM adressiert mit dieser Funktion drei Kundengruppen: Fahrzeughersteller, Multimediagerätehersteller und Radiosender.
Wir revolutionieren das Radio als zentrales Infotainmentsystem im Auto! Auch eine Kombination mit Streamingdiensten wäre denkbar.

 

Mediendemonstrator und Mediennetzwerk Bayern

Das Projekt befindet sich momentan noch in der organisatorischen Anfangsphase. Aktuell werden Verträge für die Kooperationspartner Mediennetzwerk Bayern, Antenne Bayern und Wasted Studios aufgesetzt. Zeitgleich wird an einem virtuellen Prototyp gearbeitet. Dieser wird in einen vorhandenen Mediendemonstrator, der dank der Kooperation mit dem Mediennetzwerk Bayern kostenfrei genutzt werden kann, implementiert und kann so vom Kunden getestet werden.
Der Mediendemonstrator erlaubt mittels VR Brille, dass der Endkunde Ban Bad Music innerhalb einer virtuellen Simulation der Fahrsituation testen kann. Die EFS kann mit Hilfe dieses Projekts die Medienbranche erschließen, dort an Bekanntheit gewinnen und neue Netzwerke schaffen.

Sobald der virtuelle Prototyp fertig gestellt und in den Mediendemonstrator implementiert ist, wird dieser auf entsprechenden Messen für Interessenten zur Verfügung gestellt und kann virtuell getestet werden. Im Anschluss soll die Applikation eines Prototyps im Auto und daraufhin die Vermarktung der Funktion stattfinden.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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