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Cadence Change Day @EFS

Ein agiler Arm, Agile Master, ein Scrum Framwork als auch Scrum Werte und 70 Kollegen. Das war der 3. Cadence Day @EFS.

Unsere Projektarbeitsfläche, welche nach dem Prinzip Arbeiten 4.0 konzipiert ist, war zwei Tage lang von eifrig arbeitenden Menschen belegt. Die mittlerweile 70 Teilnehmer lauschten im Hörsaal den Vortragenden und an Flipcharts und Pinnwänden wurde angeregt diskutiert, geplant, gereviewt und sich ausgetauscht.

Plötzlich ertönt eine Tröte und aus einer der Gruppen hebt jemand die Hand. Schlagartig verstummen die anderen Teilnehmer in den weiteren Gruppen und heben ebenfalls die Hand. Frage: Was wird hier veranstaltet?

Die 70 Kollegen sind aus den Firmen VW AG, AUDI AG, Porsche AG, ERL (Electronics Research Laboratory), Carmeq GmbH, Trivadis AG und natürlich der EFS. Alle arbeiten an einer gemeinsamen, konzernweiten Plattform für Messdaten: „GroupMDM“. Alle 8 Wochen synchronisieren sich die Teams, die selbst aus Kalifornien hier anreisen, bei diesem nach agilen Methoden arbeitenden Softwareprojekt. Es handelt sich hier um eine erweiterte Form des "Scrum" und das Event nennt sich: „Cadence Change Days“. Das Ritual des gehobenen Arms ist der „agile Arm“, der Ordnung und Effizienz in die Menge bringt. Dazu rufen die  "Agile Master" auf, die auch durch das 2tägige Event moderieren.

Das Scrum Framework bildet dabei den Rahmen um effizient, transparent und iterativ Hochleistungsteams zu entwickeln. Damit diese Teams ihre volle Leistung auch abrufen können, werden die Scrum Werte groß geschrieben: Selbstverpflichtung, Mut, Fokus, Offenheit und Respekt!  

Inhaltlicher Kern der 2 Tage ist die Vorstellung der Ergebnisse aus der letzten Cadence (8-Wochen) durch die jeweiligen Entwicklungsteams. Dabei entsteht ein gemeinsames Bild des aktuellen Produktstandes. Darauf folgt dann die gemeinsame Planung der kommenden 8-wöchigen Cadence, bevor sich die Entwicklerteams wieder trennen.  Zwischen der Ergebnisvorstellung und der weiteren Ausplanung der folgenden 8 Wochen wurde auch am Entwicklungsprozess gearbeitet.

So werden Probleme - im Scrum Jargon „Impediments“ - offen angesprochen, um an deren Lösung zu arbeiten. Zwischendrin bleibt den Entwicklern dann natürlich auch noch Zeit zur Vernetzung und zum technischen Austausch, wie man auf den Fotos sehen kann.

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